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Grundschule Rottluff (als Alternative zum Schulstandort Rabenstein)

Maßnahmen: Komplettsanierung im Wert von 2.600.000 €
Priorität der Verwaltung: 2

Grundschule RottluffKurzbeschreibung der Schule
“Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.” Anliegen unserer Arbeit ist es, die vielfältigen Aufgabenstellungen mit der übergreifenden Idee zu verbinden, die Schüler lebenstüchtig zu machen und auf ein Leben von Morgen vorzubereiten. Deshalb wird unser Schulprogramm nicht so sehr durch ein Einzelprojekt bestimmt, sondern ist darauf gerichtet, die Schule als „Ganzheit“ zu gestalten, sie soll sich als ein Ort der Kultur verstehen. Zudem wollen wir, dass das positive Gemeinschaftsgefühl bei allen an unserer Schule Beschäftigten, bei Erwachsenen und Kindern, wächst und nach außen „strahlt“.

Schülerzahl 2011/2012: 149

Anschrift:
Jugendweg 1a
09116 Chemnitz
Stadtteil Rottluff

28 Meinungen zu Grundschule Rottluff (als Alternative zum Schulstandort Rabenstein)

  1. Schmidt sagt:

    Ich bin eindeutig für Rottluff. Grund: 1. Die Kosten – Steuergelder – sind 2 Mio!!! günstiger als in Rabenstein. 2. Die Schule in Rabenstein ist zu groß für eine Grundschule und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen zweckmäßigen Schulbau. Zudem ist sie ganz nebenbei energetisch eine Katastrophe.

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    • Peha sagt:

      Rabenstein gegen Rottluff – die angegeben Informationen sind (nicht nur hier) viel zu spärlich, um eine fundierte Meinung abgeben zu können – Bewertungen erfolgen daher vermutlich nur von Betroffenen und Stadtteilbewohnern, was den Stadträten in der Entscheidungsfindung kaum nützen wird.
      Viele Faktoren sind zu beachten, wie beispielsweise:
      - im Umkreis welcher Schule sind in den nächsten Jahren die meisten Schulanfänger zu erwarten, die wie gewünscht ohne “Elterntaxi” zur Schule kommen können?
      - Welche Vor- und Nachteile weist die Sanierung einer Neubauschule gegenüber einem historischem Gebäude auf?
      - Welche Zukunft erwartet das jeweilige Gebäude, wenn es nicht als Grundschule genutzt wird?
      - Haben die Grundschulen weitere Funktionen im Stadtteil, z. B. Nutzung von Räumlichkeiten als Wahllokal, für Vereine, Sportgruppen etc. – wenn ja, gibt es Alternativstandorte; wenn nein, wieso nicht / ist dies angedacht?

      Hier gibt es keinen Königsweg, daher sollte das Abwägen von pro- und contra-Argumenten zur Entscheidung führen und nicht, wer hat am meisten Clicks!

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      • Walter Lange sagt:

        So es um unsere Kinder geht sollte nicht das liebe Geld im Vordergrund stehen, sondern ihr bestes. Da die übergroße Anzahl der Kinder aus Rabenstein kommt, ist dies eindeutig eine Schule in ihrer Nähe. Zumal die genannten Zahlen nur Schätzungen sein können, eine ordentliche Planung gab es weder bei der einen noch der andern Schule. Zudem darf man auf die Jahre gerechnet auch die Fahrtkosten und die damit verbundene Umweltbelastung nicht unterschätzen.
        So gut man alle Rottluffer verstehen kann, welche die Schule gern bei sich halten wollen, aber diese gehört bei genauer Betrachtung eindeutig nach Rabenstein.

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      • ArndHeidemueller sagt:

        @Peha:

        Sehr gut!

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    • sportdiro sagt:

      Die Aussagen sind nicht korrekt. Die Schule ist nicht zu groß, da der Hort mit unterkommen müsste, was dann alles in allem sogar kanpp werden würde. Deshalb möchte ich Sie Herr oder Frau “Schmidt” herzlich bitten, das Bauprojekt in Gänze zu betrachten. Sicherlich haben Sie mit den Kosten Recht, doch dass sollte nicht den Ausschlag geben, betrachtet man die Schülerzahlen und die Infrastruktur in Rabenstein

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    • fippi1 sagt:

      Bitte Saniert die Schule in Rottluff. Die Kinder die jetzt in diese Schule gehen, brauchen eine schöne ordentliche sichere Schule. Die Sanierung der Rabensteiner Schule ist viel zu teuer und finde ich völlig falsch. Kümmert euch erstmal um bestehende und zur Zeit genutze Objekte anstatt um alte unter noch dazu unter Denkmal stehende Gebäude , was zu dem, viel zu viel kostet. Wenn die Stadt mal Geld übrig hat, kann Sie ja dort eine Mittelschule daraus machen, da ich das sowieso nicht schön finde, das die Schule direkt den Eingang an einer total befahrendem Staße hat. Für größere Kinder völlig Okay.

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      • Rabensteiner64 sagt:

        Wie bitte soll die Schule in Rottluff saniert werden? Auszug der Schüler in auf den Schulhof aufgestellte Container oder Verteilung der Klassen an alle Nachbarschulen über Jahre?) Genau das ist ja der Vorteil einer Sanierung der Schule in Rabenstein. Und anschließend haben ca. 80% der Schüler einen wesentlich kürzeren Schulweg, dass heißt es fallen wesentlich weniger “Schülerbeförderungskosten” an.
        Ausserdem sollte man nicht ständig nur nach Kosten urteilen den hier geht es doch schließlich um das wohl unserer Kinder.

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    • M Koenig sagt:

      Ebenfalls für Rottluff, die Argumente sind nachvollziehbar und sind plausibel. Die Steuergelder werden schon so zu oft verschwendet.

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  2. Baumeister59 sagt:

    Sollte wegen der Zustimmung für Prio 2 Maßnahmen eine Prio 1. Maßnahme sterben müssen, dann die strunz-teure Sanierung der Schule in Rabenstein, ey es geht nicht darum in den Randbezirken immer luxuriösere Bedingungen für reiche Eigenheimer zu schaffen!

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    • DoNe sagt:

      Es geht nicht um die Konkurrenz Schule Rottluff gegen Schule Rabenstein und die Entwicklung ” luxuriöser Randbezirke” !
      Es geht um das Beste und Sinnvollste für die Kinder und die Gebietsentwicklung. Ca. 90 % der Grundschulkinder kommen aus Rabenstein.

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    • Axel Dittes sagt:

      der Baumeister hat offenbar die Stadtpolitik der vergangenen zwei Dekaden verpasst..
      Investitionen der Stadt flossen vorwiegend in die Innenstadt und der Aufbau der “luxuriösen Bedingungen” (bitte nennen Sie doch ein paar Beispiele und vor allem solche, die die Stadt finanziert hat …) in den Außenbezirken wurde wenn dann privat durchgeführt.

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  3. haust_m01 sagt:

    Ich bin für den Erhalt der GS Rottluff, ggf. kann diese im Verhältnis zur Rabensteiner Grundschule verhältnismäßig günstig saniert werden. Aufwand und Nutzen einer Wiederinbetriebnahme der Rabensteiner Schule stehen in keinem gesunden Verhältnis gegenüber dem Erhalt der Rottluffer Schule, insbesondere können die unverhältnismäßigen Mehrkosten für Rabenstein dem Steuerzahler (hier vor allem Gewerbe- und Grundsteuerzahlern) nicht vermittelt werden.

    Die Stadtkasse sollte aus meiner Sicht vorrangig nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit bzw. Nachhaltigkeit verwaltet werden und nicht nach den egozentrischen Meinungen einzelner Rabensteiner Mitbürger. Diese sind im übrigen auch nicht verpflichtet, Ihre Kinder zwingend in Rottluff einzuschulen, sondern möglich wäre auch Reichenbrand oder Schönau.

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  4. KHU sagt:

    Wir schulen unseren Sohn in ein paar Tagen in die GS Rottluff ein und freuen uns als Neurottluffer natürlich über den kurzen Schulweg!

    Dennoch ist für uns nicht das “Entweder-Oder” entscheidend sondern das “Überhaupt”.

    Der aktuelle Zustand der GS Rottluff ist nach unseren ersten Eindrücken erbärmlich. Laut Informationen der Schule wurden Investitionen in die Substanz der Schule in den letzten 20 Jahren mit dem Verweis auf die zur Renovierung anstehende GS Rabenstein unterlassen und nur Notreparaturen durchgeführt.

    Wir beteiligen uns an der Abstimmung und voten für GS Rottluff und GS Rabenstein, weil wir schnellstmöglich vernünftige Lernbedingungen für unsere Kinder haben möchten – egal ob diese in Rabenstein oder Rottluff geschaffen werden.

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  5. Friedrich sagt:

    eindeutig für Rottluff, weil Sanierungskosten günstiger sind als in Rabenstein. Stadt muß endlich nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit geleitet werden. Auch ein Blockbau aus DDR Zeiten ist nach Sanierung nicht wieder zu erkennen. Aus der Rabensteiner Schule ist auch etwas anderes zu machen.

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    • user0815 sagt:

      Gerade der letzte Satz ist meiner Meinung nach zu bezweifeln. Für eines der beiden, dann nicht mehr genutzten Schulgebäude wird wohl nur der Abriss bleiben. Und dann bitte doch lieber diesen unsseglichen Plattenbau aus DDR-Zeiten in Rottluff. Und bei den “Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit” sollten doch auch solche Kosten berücksichtigt werden die für den Transport (oder die Schülermonatskarten der CVAG) in Zukunft 80% der Schüler entstehen werden, auch wenn diese nur teilweise von der Stadt zu ersetzen sind.

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    • Axel Dittes sagt:

      Natürlich muss die Stadt wirtschaftlich denken, allerdings hat die Stadt durchaus auch den Auftrag stadtbild-prägende Gebäude (von denen es ja in Chemnitz nur wenige gibt) zu erhalten und nicht noch mehr Baumaterie vergammeln zu lassen.
      Wenn hier von Wirtschaftlichkeit der Stadt angesprochen wird, muss aber auch die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Leute genannt werden, die Zeit und Fahrzeugnutzung usw. aufwenden müssen um ihre Kinder nach Rottluff zu fahren (umgedreht nach Rabenstein natürlich genauso). Doch hier spricht dann die Herkunft der Schüler klar für Rabenstein
      Hinzu kommen noch “weiche Faktoren” wie: Sportanlagen/Sportverein, Carlo-Witz-Park, Parkmöglichkeiten etc. hinzu, die man natürlich mit den Kosten abwägen muss.

      Was mir in ihrem Beitrag im Thread zur Rabensteiner Schule gefiel war auch Ihre Prognose das der Preis sowieso überschritten wird, dem stimme ich zu, öffentliche Bauvorhaben unterliegen leider Praktiken der Unternehmen die genau wissen wo was zu holen ist.
      Dies gilt übrigens auch für die Rottluffer Schule

      “Aus der Rabensteiner Schule ist auch etwas anderes zu machen” An was denken Sie da, konkrete Vorschläge wären sinnvoll, wenn dem so wäre, dann wäre das Gebäude sicherlich längst anderweitig genutzt,
      gleiches Argument trifft sicherlich auch auf die Rottluffer Schule zu, nur ist die Frage ob da freiwillig jemand in diese verkorkste Baumaterie investieren möchte – ich denke eher nicht.
      Bleibt mir noch zu sagen, dass das Rottluffer Schulgebäude alles andere als ins schöne Rottluffer Stadtbild passt

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  6. pro_rabenstein sagt:

    Allein der Mehrinvestitionsbedarf von ca. 2 Mio. EUR kann für eine Stadt, die mehrstellige Millionenbeträge für ambitionierte und von Kostenfehlplanungen gekennzeichneten Verkehrsprojekte, Museen sowie einem Stadionausbau bestreiten kann, nicht das alleinige Kriterium der Entscheidungsfindung sein!

    Bzgl. des Pro- und Contras der Standorte Rottluff vs. Rabenstein sollte man sich grundsätzlich daran ausrichten, welches Objekt von seiner Infrastruktur her den künftig steigenden Bedarf des jeweiligen Stadtteiles ausreichend abdecken kann. Unter Berücksichtigung solcher Aspekte steht für mich der Schulstandort Rabenstein eindeutig im Vordergrund. Hier nur einige Argumente:
    - Standortqualität durch zentrale Lage im Stadtteil direkt angrenzend an einer Parkanlage,
    - Anbindung an zwei Netzlinien der CVAG,
    - Schulgarten vorhanden und
    - mehr Räumlichkeiten für wachsende Schülerzahl im Stadtteil Rabenstein oder z.B. auch für Angebote des praktischen Unterrichts oder AG’s,
    - Sporthalle vorhanden – könnte nach Sanierung z.B. auch von den beiden Kita’s mit genutzt werden,
    - Anbindung an die gepflegte Sportanlage der SG Handwerk e.V.

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    • FB sagt:

      Die entscheidende Frage die sich stellt, glauben Sie wirklich das es bei Sanierungskosten von 4,6 Mio bleibt? (im übrigen genauso bei der GS Rottluff)
      Und wieso glaubt man das der Rabensteiner Sportpark mit benutzt werden darf, ohne das Kosten entstehen, immerhin gehört es ja dem Sportverein.

      Im Übrigen ist es traurig wie sich die Bürger von Chemnitz ausspielen lassen und der Egoismus der einzelnen Stadteile zum Himmel schreit.

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  7. Maus123 sagt:

    Es ist traurig, daß sich die Bürger der Stadtteile durch so eine Plattform gegeneinander ausspielen und der Frust untereinander nur noch mehr wächst. Anstelle miteinander zu wirken und an die Kinder zu denken hetzen sich die Gemüter immer weiter auf.

    Die Stadt sollte wirklich an den Kostenfaktor denken – 2Mio.€ mehr ist nicht ganz ohne ( und sicher auch nicht die Endsumme bei einem denkmalgeschützten Gebäude).

    Ich kann mir die Rabensteiner Schule als Mittelschule gut vorstellen (wenn die Rabensteiner unbedingt eine Schule brauchen),aber nicht als Grundschule- direkt an einer Hauptverkehrsstraße!! Dann könnte sicher auch der angrenzende Park genutzt werden, aber 1.-4. Klässler werden kaum das Schulgelände verlassen dürfen, um im Grünen zu spielen!

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    • wuehlmaus sagt:

      Ich bin der gleichen Meinung wie – maus123 am 31.08.2012
      Entsprechend dem herausgegebenen Flyer, mit der Aufforderung – “Rabensteiner! Rettet unsere Schule!” – kann ich mir auch diese Schulrettung höchstens als Mittelschule vorstellen.
      - Als Grundschule fehlt es an Parkmöglichkeiten für die PKWs der Eltern, denn die Kinder aus Rottluff und sicher auch Oberrabenstein bzw. alle Erstklässler (auch die Rabensteiner!!) werden auch weiterhin gebracht bzw. abgeholt werden.
      - Wo soll der Hort hin? Ins Dachgeschoß ist wohl nicht die richtige Lösung!
      - nicht ausreichendes Freigelände zum Spielen und Beschäftigen ist vorhanden,
      - Verkehrstechnische Lage der Schule für Grundschüler an der Hauptstraße ist zu gefährlich und zu laut.
      - Nahe Anbindung an öffentlichen Nahverkehr ist für Grundschüler nicht relevant (werden von Eltern gebracht + geholt, wobei hierfür aber die Parkmöglichkeiten fehlen!!!
      - Für Mittelschüler ab Klasse 5, die dann diese Schule bzw., die durch die Bürgerinitiative von Rabenstein hochgelobten Vorteile des Schulstandortes Rabenstein 6 Jahre nutzen könnten, wäre das relevanter.
      - In Zukunft wird sich der Bedarf an Mittelschulen sicher wieder erhöhen, da die Schülerzahl an Mittelschulen, durch ein Absenken des Zensurendurchschnittes von 2,5 auf 2,0 als Zugangsdurchschnitt ans Gymnasium, wieder ansteigen wird.

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      • findus sagt:

        @Wühlmaus:

        - Richtigstellung: Es gibt im Umfeld der Rabensteiner Schule genügend Parkmöglichkeiten (z.B. Harthweg) im Gegensatz zur Rottluffer Schule in der Einbahnstraße Jugendweg, wo ca. 5 PKW einen (ausgewiesenen) Parkplatz finden und wo “Falschparker” regelmäßig abkassiert werden (auch zum Schulbeginn oder selbst zur Schulanfangsfeier).
        - Es sollte bekannt sein, dass die ‘Rabensteiner Schule sehr zentral liegt (daher auch der frühere Name “Zentralschule”) und deshalb gerade auch von Oberrabensteiner Kindern gut zu Fuß erreicht werden kann. Die täglichen Autokolonnen werden deshalb mit Sicherheit ausbleiben.
        - Bezüglich des Hortes: Natürlich muss der Hort nicht im Dachgeschoss untergebracht werden, dort kann auch Unterricht stattfinden, wie z. B. schon in der Vergangenheit. Fakt ist, dass genügend Räume vorhanden sind, was bei der Rottluffer Schule ja bekanntlich nicht der Fall ist. In welcher Etage sich der Hort befinden wird, kann ja wohl nicht das k.o.-Kriterium für den Standort Rabenstein sein.
        - Fehlendes Freigelände: Als ehemaliger Schüler der Rabensteiner Schule kann ich bestätigen, dass die Rabensteiner Schule genügend Freifläche zum Spielen und Beschäftigen bietet. Im Gegensatz zu Rottluff könnte man sogar ohne Überquerung einer vielbefahrenen Hauptstraße das Areal des Fußballplatzes (einschließlich Nebenplatz) erreichen.
        - Die Lage an der Trützschlerstraße mit durch Geländer gesichertem Fußweg halte ich für wesentlich sicherer als die Einbahnbahnstraße Jugendweg ohne! Fußweg sowie die notwendige Überquerung der Limbacher Str. zur Erreichung des Rottluffer Sportplatzes.
        - Der Großteil der Schüler wird eben nicht mit dem Auto gebracht werden (wie es derzeit noch in Rottluff der Fall ist), weil die 90% der Schüler eben aus Rabenstein kommen: Es würde das Motto “kurze Wege für kurze Beine”gelten. Das Motto bedeutet “laufen”, nicht “fahren”.
        - Selbst wenn sich der Bedarf an Mittelschulen laut Ihrer Prognose in Zukunft tatsächlich erhöhen sollte, darf man nicht übersehen, dass es jetzt! einen Bedarf an einer Grundschule mit ausreichender Kapazität für die große Schülerzahl in und um Rabenstein gibt. Rottluff ist von der Größe her nicht geeignet, eine GS mit Hort in ausreichendem Maße unterzubringen.

        Ihr vermeintlichen Argumente gegen den Standort Rabenstein sind noch lange keine Argumente für den GS-Standort Rottluff. Wäre es Ihnen lieber, wenn zukünftig weder Rabenstein noch Rottluff über eine GS verfügen würden?

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  8. Mr.fantastic sagt:

    @Maus123:
    Dass Sie sich die Rabensteiner Schule nun gerade als Mittelschule vorstellen, ist bemerkenswert. Sind Sie sicher, dass dafür ein Bedarf besteht? Im Chemnitzer Westen gibt es ja mit den Mittelschulen Reichenbrand und Schönau bereits 2 mit Grundschulen kombinierte Mittelschulen – welche Mittelschule davon möchten Sie gern nach Rabenstein verlagern? (Kann mir nicht vorstellen, dass es künftig drei Mittelschulen in einem Grundschulbezirk geben wird)
    Also wenn schon Wiedereröffnung der Rabensteiner Schule, dann doch in erster Linie als Grundschule, dies ist aus meiner Sicht die Nutzung, die eigentlich Sinn machen würde – dann hätte man im Schulbezirk mit Rabenstein, Siegmar und Schönau 3 sinnvolle Standorte mit ungefähr gleichalter – dann sanierter – Bausubstanz und das wäre auch gut so.

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  9. Max Mueller sagt:

    Hier wir immer über das Geld der Stadt gesprochen, doch wenn ich das richtig gelesen habe handelt es sich ja um zusätzliche Mittel vom Land welche auch noch Zweckgebunden wurden sind! Ich glaube ansonsten gäbe es diese Befragung hier gar nicht. Unsere liebe OB hätte die Kohle einfach wieder in anderen Prestige Objekten verballert. Wenn z.B. eine Geleisbegrünung der Straßenbahn 4 Millionen verschlingt (egal aus welchem Topf), dass währ ja gerade die Summe welche für Rabenstein fehlte, muss man sich schon fragen, in welcher „Kinderfreundlichen“ Stadt wir leben?
    Vielleicht sollten wir bei der nächsten OB Wahl mal daran denken, für was unsere Steuergelder vergeben werden, statt uns hier gegeneinander ausspielen zu lassen!
    Trotzdem bin ich als Rabensteiner natürlich für Rabenstein, die Rottluffer mögen mir das verzeihen.

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  10. kleine_Wolke sagt:

    Da die historische “alte Schule” in Rottluff schon eine sehr gut funktionierende Senioren-WG ist könnte man die unmittelbare Nähe ausnutzen und die zukünftig nicht mehr benötigte neue Schule in ein Seniorenheim oder Hospitz umwandeln.

    Damit wäre das Objekt auch zukünftig sinnvoll genutzt.

    Nur der “Jugendweg” sollte dann passend umbenannt werden.

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  11. Mattis sagt:

    Ich bin für die Sanierung der Rottluffer Schule, weil dies bei diesem Gebäude energetisch sinnvoll erscheint, relativ kostengünstig ist (im Vergleich zur Rabensteiner Schule) und weil die Rottluffer Schule auf Grund ihrer zentralen Lage perspektivisch nie Probleme mit der Auslastung haben wird. Aus diesem Grund bin ich vor allem auch gegen die Sanierung der Rabensteiner Schule – denn was soll ein kostenaufwändiger Prunkbau am Rande der Stadt?

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  12. Ute Hoppenz sagt:

    Vielleicht sollte man die Diskussion weniger auf die Wahl zwischen Rottluff und Rabenstein beschränken. Für den Fall, dass die “Wahl” auf Rabenstein fällt, stehen gleichzeitig 2 Mio Euro weniger für dringend notwendige Baumaßnahmen in den anderen Schulbezirken zur Verfügung. Die Entscheidung, die die Rabensteiner bei der Abgabe ihrer Stimme daher treffen, ist nicht der Vorrang “ihrer” Schule vor der in Rottluff, sondern die Entscheidung, dass beispielsweise in anderen Schulen, die zweifellos bestehen bleiben werden, Maßnahmen wie zweite Rettungswege, Sanierung der Toiletten und Sanitäreinrichtungen, Heizung und Trockenlegungsmaßnahmen im Rahmen von 2 Mio Euro zusätzlich durchgeführt werden können oder nicht! Vielleicht lohnt der Blick über den Tellerrand!

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  13. dasmoep sagt:

    Meine Wahl fällt eher auf Rabenstein – Wieso? Viele der Schüler die in die Rottluffer Schule gehen kommen aus Rabenstein. In der Nähe gibt es kaum eine Schule. Sobald man jeodch weiter in Richtung Stadt unterwegs ist, finden sich mehrere Schulen in der Umgebung (Altendorfer, Flemming und die Lusienschule). Jetzt zu den 2 Mill. Differenzkosten: das Denkmalgeschützte Gebäude in Rabenstein verbraucht jährlich ca. 50.000€ ohne das es genutzt wird. Um die Kosten gleich zu setzten sind ca. 40 Jahre von Nöten, ABER würde man die Grundschule Rottluff umbauen lassen in ein Pflege/Altersheim, dann würden die Kosten effektiv sinken, da es sicher genug Investoren für ein solches Objekt gibt – DENN gealtert wird in Chemnitz ja bekanntlich immer (traurig aber wahr).

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    • ute pester sagt:

      Ich schließe mich der Meinung von maus 123 an.Für die 2 Mio € kann sicherlich auch noch
      eine andere Schule saniert werden und da gibt es in unserer Stadt noch viele.
      Wir sollten doch für alle Kinder unserer Stadt optimalste Lernbedingungen schaffen.
      Das denkmalgeschützte Gebäude der Rabensteiner Schule kann sicherlich für andere Zwecke genutzt werden .
      Toll die Meinung von dasmoep und kleine wolke die Grundschule Rottluff in ein Pflegeheim umzubauen – da haben wir in Rottluff schon eins !! Vielleicht brauchen die Rabensteiner aber auch ein Pflegeheim??-

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