Schulen
Janusz-Korczak Schule

Maßnahmen: Fassade, Trockenlegung im Wert von 1.500.000 €
Priorität der Verwaltung: 2

Janusz-Korczak SchuleKurzbeschreibung der Schule
„Schule – eine Reise ins Leben“ Die Janusz-Korczak-Schule ist eine Förderschule für geistig behinderte Kinder. In dieser Schule mit Ganztagsangebot werden besonders musische und sportliche Fähigkeiten gefördert, aber auch Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie stehen auf dem Stundenplan. In der Freizeit können extra Sport- und Schwimmstunden, eine Vorleserunde, die Bibliothek, verschiedene kreative Angebote, Instrumentalunterricht und der Computer genutzt werden. Es werden “der Umgang mit dem Hund”, Tennis, Fitnesstraining und für die Kleinen ein Mittagsschlaf angeboten. Besondere Attraktionen im schuleigenen Garten sind der Bolzplatz, die Seilbahn, das Flüstertelefon, die Kugelbahnen und ein Karambole-Spiel.

Schülerzahl 2011/2012: 64

Anschrift:
Max-Schäller-Straße 1
09122 Chemnitz
Stadtteil Morgenleite

12 Meinungen zu Janusz-Korczak Schule

  1. Baumeister59 sagt:

    Stimme aus Prinzip für die 2. Priorität, da es keinen Sinn ergibt für die erste Priorität zu stimmen, diese Maßnahmen werden sonst auch so realisiert, oder?
    Außerdem: wenn man mitverfolgen konnte, wie schäbig sich die Stadt Chemnitz in den letzten Jahren gegenüber dem Thema “Schaffung einer zeitgemäßen Schule für geistig behinderte Kinder” verhalten hat, kann man eine seiner Stimmen nur dieser engagierten Schule geben.
    Leider wird die Lobby hier sicher am kleinsten sein.
    Schon die Einordnung in die Priorität 2 zeigt, dass die Stadt nicht gewillt ist, die Gleichstellung von Menschen mit geistiger Behinderung ernsthaft anzustreben!

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    • Linau sagt:

      Da keine keine großartige Lobby für die geistig behinderten Schülerinnen und Schüler vorhanden sein wird, muss die Schule jedes Jahr auf finanzielle Mittel seitens der Stadt hoffen, dass baulich etwas getan wird. Das Objekt hat ja nun schon etliche Jahre auf dem Buckel, so dass es ganz natürlichen Verschleißerscheinungen unterliegt. Bei einer Schulbesichtigung anläßlich eines Schulfestes wird einem der bauliche Nachholebedarf erst so richtig deutlich.
      Meiner Ansicht nach sind die Fenster, einschl. einer neuen Außenfassade sowie eine Trockenlegung des Objekts von außerordentlicher Bedeutung. Die Fenster hält eigentlich nur noch der Kitt (falls noch vorhanden). Durch die Fenster pfeift der Wind. Ein Wunder, dass diese überhaupt noch zu betätigen sind. Durch die morrschen Fenster und die nicht vorhandene Außendämmung steigen sicherlich auch in den kälteren Tagen die Heizkosten für das gesamte Objekt in ungeahnte Höhe. Dass man sich das in der heutigen Zeit noch leisten kann?
      Liebe Stadtverantwortlichen, tun Sie was für die geistig behinderten Kinder, die haben es sicherlich verdient!!!!!!!!!!

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    • moderation sagt:

      Ein Sanierungsbedarf an der Schule ist mit ca. 3 Mio. € vorhanden. Die Verwaltung findet es wichtig, die Förderung von Menschen mit Behinderung zu unterstützen. In die Förderschule “Am Zeisigwald” wurden 2010/2011 für wichtige Maßnahmen 910.000 € investiert, für die Körper- und Mehrfachbehinderten Kinder wird derzeit für 32,6 Mio € ein Neubau an der Heinrich-Schütz-Str. errichtet. In 2010 bis 2011 wurde das Dach der Korczak-FS für 163.000 € saniert.
      Es lassen sich bei einem feststehenden Finanzierungsrahmen nicht alle notwendigen Maßnahmen und jeder Bedarf integrieren. Deshalb können trotz Sonderförderprogramm und zusätzlichen Mittel noch nicht alle Maßnahmen in Angriff genommen werden.

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    • Holger159 sagt:

      Es ist wichtig so eine Schule durch sanirung zu erhalten und den Kindern das lernen zu erleichtern.
      Die kinder brauchen die Schule bitte tut was dafür !!!!!!!!!!!!
      Denn für den neubau an der Heinrich-Schütz-Straße ist ja auch Geld da.

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  2. sonja meyer sagt:

    Mein eigentlich wichtiges Voting für diese Schule ist natürlich
    leider sinnlos, da die kleine Anzahl von Eltern behinderter Kinder
    dieser äußerst wichtigen Bildungseinrichtung doch in keinem
    Verhältnis zu über 200 Stimmen bei großen Schulen stehen kann.
    Für ein faire Auswertung müsste also die Stimmenzahl erstmal
    durch die Anzahl der maximal betroffenen dividiert werden,
    was sicher nicht erfolgt oder zumindest muss man die besondere
    Sorgepflicht unserer Stadt gegenüber unseren behinderten Mitbürgern
    in die Auswertung einfließen lassen.

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    • moderation sagt:

      Die Darstellung der Schülerzahlen wurde nunmehr bei der Kurzbeschreibung der Schulen ergänzt. In der Auswertung für den Stadtrat werden die Schülerzahlen ebenfalls Berücksichtigung finden.

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  3. 0371m sagt:

    Also das sich mal hier keiner wundert, wie das Voting hier zustanden kommt!

    In Rabenstein hatte jeder Bürger einen schönen bunten Flyer, mit dem Aufruf zum Voting für das “Schulobjekt Rabenstein” im Briefkasten!

    Es gewinnt also bei dieser Abstimmung der, der die beste und meiste Werbung verteilt und dafür das nötige Kleingeld hat!!!

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    • KNE sagt:

      Hallo 0371m

      Ich finde “ALLE” in diesem Bürgerforum abgegebenen Meinungen
      stammen von mündigen Bürgern und zeigen was die Einwohner von
      Chemnitz bewegt.
      Die Rabensteiner Fleyer bitten nur Ihre Einwohner die ” EIGENE MEINUNG”
      kund zu tun.
      Der Entwurf, die Herstellung und die Verteilung dieser Fleyer erfolgte ehrenamtlich
      und kostenlos ( 0,00 €).

      P.S.

      Weitere Informationen unter findet man

      http://www.grundschule-rabenstein.de/

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  4. RKrug sagt:

    Der Erhalt von Gebäuden (insbesondere solcher spezialisierten Schulen) MUSS höhere Priorität haben als z.B. ein Teilabriss bei Überkapazitäten!

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  5. seilbahn sagt:

    Auch für diese Menschen muss etwas getan werden, denn nur weil sie eine geistige behindert sind, haben diese Menschen auch ein Recht auf ein würdevolles Leben. Als einzige große Sanierung ist das Dach zu bewerten. Das Objekt hat 30 Jahre auf den Buckel, viel wurde daran nicht saniert. Die Fensterrahmen sind teilweise durchgefault, jetzt wurde der Kitt in den Fenstern teilweise erneuert, damit die Scheiben nicht herausfallen, bei Starkregen dringt das Wasser von außen durch die Wände in die Kellerräume ein. Fußboden der nach einem Unwetter erneuert wurde ist bereits schon wieder durch starke Nässe beschädigt. Eine Trockenlegung, Fassadendämmung und neue Fenster wäre für diese Einrichtung von großer Bedeutung, da die Kinder sehr dankbar für alles Schöne sind. Sie sind teilweise bis zu ca. neun Stunden in der Einrichtung und sollen sich Wohlfühlen.

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  6. Andrea sagt:

    Es wird in ganz Sachsen kaum eine Schule für geistig Behinderte zu finden sein, an der so wenig getan wurde wie an der Janusz-Korczak-Schule in Chemnitz. Das Argument, dass Landkreise großzügiger bauen und sanieren können, zählt dabei nicht, da sowohl die Städte Dresden als auch Leipzig sehr gut umgebaute und sanierte Schulen für geistig Behinderte haben. Vorzeigewürdig! Aber auch in näherer Umgebung (Meerane, Flöha, Limbach, Marienberg) kann man sich durchaus “ein Auge holen”.
    In den 20 Jahren nach Gründung dieser Schulart in den neuen Ländern (das Gebäude wurde vor der Wende als Krippe und Kindergarten genutzt), sind einige Dinge bei “Korczaks” (z.B. die Bodenfliesen in den Sanitärbereichen, die Treppenaufgänge, die Fenster, die Heizung) noch Bestand aus der “Erstausstattung”. Es wurde gebaut und saniert, durchaus, aber nur stückweise und flickschuster -mäßig. So waren die Außentreppen wegen der Billigsanierung nach dem zweiten Winter wieder kaputt. Spezielle Therapie-und Entspannungsräume und ein Großteil der Außenanlagen sind in Eigenarbeit des Kollegiums und mit Hilfe anderer Förderprogramme entstanden. Und letztendlich steht und fällt eine gute Vorbereitung auf das Leben mit gut durchdachten pädagogischen Konzepten und dem ganzen Einsatz aller pädagogischen Kräfte. Nur wirklich, das Innenleben ist lebendig und gedeiht, aber die Hülle ist krank! Deutlich wird hier leider die (Ein)stellung einiger Stadtväter-und mütter zu Menschen mit einer geistigen Behinderung oder eher Gleichgültigkeit, was deren Bildung betrifft. Ob ein Gymnasium wirklich ein besseres Aushängeschild ist? Nicht, dass ich den Gymnasiasten keine schöne Schule gönne, aber eine Gleichbehandlung von Schülern jeglichen Talents, kann ich hier nicht erkennen. Ich appelliere an die Stadt, schaut Euch um und werdet blass, wenn Ihr seht, was anderswo getan wurde!
    Zur Abstimmung übrigens meine ich auch, es darf nicht nur nach den zahlenmäßig abgegebenen Stimmen gehen.
    Und zum Schluss noch eine Anmerkung: Sollte wirklich der Brandschutz Priorität haben, dann sei auf eine Brandschutzstudie hingewiesen (ca. 2-3 Jahre alt) aus der hervorgeht, dass ein ganzer Hausteil keine Fluchtmöglichkeit hat. Schon aus diesem Grund müsste die Korczak-Schule an 1. Stelle stehen. Oder?

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    • Andrea sagt:

      Ich möchte noch ausdrücklich erwähnen, dass die technischen Mitarbeiter der Janusz-Korczak- Schule ihr Bestes tun, es allen schön zu machen. Es wird fast künstlerisch renoviert und es werden immer wieder farbenfrohe Vorhänge und Gardinen genäht. Auch die unmittelbar Verantwortlichen der Stadtverwaltung geben ihr Bestes, sind Ansprechpartner und Mitstreiter. Danke an diese! Nur die Ebene etwas höher wäre gefragt!

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